Wer in seiner Kindheit an einer Kinder- lähmung (Polio- myelitis) erkrankt ist, kann zwei bis drei Jahrzehnte später das sogenannte Post Polio Syndrom (PPS) bekommen. Muskelschwäche, Müdigkeit und Erschöpfung ohne äußeren Anlass weisen auf Post Polio hin. Warum die Symptome der Kinderlähmung nach so langer Zeit wiederkehren ist bisher noch nicht genau geklärt.
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Aspekte des Post-Polio-Syndroms
Gehirn und Geist.de
Wer meditiert, lenkt die eigene Aufmerksamkeit ganz auf das Hier und Jetzt. Und das kann sogar die Schmerzwahrnehmung dauerhaft verändern, wie die britischen Hirnforscher Christopher Brown und Anthony Jones von der University of Manchester berichten. Ihrer Untersuchung zufolge bewerten meditationserfahrene Probanden Schmerzreize als weniger unangenehm verglichen mit Personen, die im geistigen Versenken ungeübt sind. Sich regelmäßig auf den Augenblick zu konzentrieren, reduziert offenbar die Erwartung negativer Empfindungen.
Meine neue Beweglichkeit mit dem neuen Rollstuhl-Zuggerät Swisstrac bewährt sich, und erste abenteuerliche Fahrten sind erfolgreich absolviert!

Wie hatte ich mich dagegen gewehrt, ich, die bisher nie im Leben im Rollstuhl war, mich auf einen Rollstuhl einzulassen. Aber bereits mit dieser Erleichterung hatte sich mein Lebensraum vergrössert und meine Seelenfreude sich in einer Art und Weise wieder eingestellt, wie ich das nie erwartet hätte. Gemeinsam mit meinem Mann waren nun wieder Unternehmungen aller Art möglich, wir besuchen Museen, Ausstellungen, Einkaufszentren mit quadratkilometergrossen Parkplätzen, autofreie Veranstaltungen und vieles mehr. Und wenn wir nach Hause kommen, geht es mir immer noch gut!
Deutschlands einzige Ambulanz wirkt in Koblenz
Axel Ruetz, Leiter der Ambulanz für Poliospätfolgen in Koblenz, versorgt 40 Patienten pro Woche. Verschiedene Therapieformen spielen zusammen. “Zentraler Pfeiler ist die Krankengymnastik”, sagt Ruetz.
Faire Face
Diesen Satz hörte ich oft, als ich in der Reha-Klinik die Lebensgeschichten der anderen «Polios», wie wir «Betroffenen» genannt wurden, hörte. «Polios sind angenehme Patienten, die jammern nicht!» sagten die behandelnden Therapeuten. Stimmt. Da erkenne ich mich wieder.
Lange, sehr lange war ich nicht zur Kur, so ungefähr vor 17 Jahren zuletzt. Und noch nie in einer Rehabilitationsklinik. Weil ich immer «so viel zu tun» hatte und überhaupt: «einfach so» wegfahren?
Ehrlicherweise will ich zugeben, dass diese Gründe natürlich keine waren oder besser gesagt, nicht die wahren, sondern wahrscheinlich der Vorwand und das Vermeiden, mich bestimmten Themen zu stellen.
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SCHWEIZERISCHE
INTERESSENGEMEINSCHAFT
FÜR POLIO-SPÄTFOLGEN (SIPS)
Zentralsekretariat ASPr/SVG
Fach 9 – Rue de Locarno 3 – 1701 Freiburg
Tel. 026 322 94 33 – Fax 026 323 27 00
www.polio.ch
Von Dr. med. Bettina Beck, Mitglied des medizinisch-wissenschaftlichen Beirats des deutschen Bundesverbandes Polio e.V.
Dehnen
Dehnübungen (auch vor und nach jedem Training) sind wichtig, um Verbackungen in der Muskulatur zu verhindern, die Muskulatur elastisch zu erhalten.
Gleichzeitig werden dabei die Gelenke mitbewegt. Dies ist besonders wichtig, um die Beweglichkeit von Gelenken zu erhalten,
die nicht mehr aktiv bewegt werden können.
„Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.“
(Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph)
Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass in den letzten Jahren immer mehr die Angst regiert? Angst vor dem Klimawandel, Angst vor dem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems, Angst vor immer neuen Infektionen. Nicht, dass ich diese Ängste klein reden und alles durch die rosarote Brille betrachten möchte. Wir haben zweifellos Probleme und sollten keineswegs den Kopf in den Sand stecken, sondern adäquat damit umgehen. Genau diesen adäquaten Umgang vermisse ich allerdings.
Internetportal der Schäbischen Zeitung
(Neu-Ulm/as)
Im Alter von acht Jahren ist der heute 56-jährige Neu-Ulmer an Kinderlähmung erkrankt. Es war der 20. Juni 1961. Das Datum hat sich tief in sein Gehirn eingegraben. Seither kämpft er. Bitter ist er aber nie geworden. Im Gegenteil. Mit seiner positiven Lebenseinstellung vermag es Helmut Gotschy, Menschen anzusprechen. Das tut er mit seinem Buch “Papaya mit Rosinen” - die Geschichte über ein zerrissenes Paradies.
Auf den ersten Blick könnte es ein Reiseroman sein. Aber auf den Zweiten nicht mehr. Das Foto auf dem Cover ist ein gemaltes Bild, das einen Südseestrand zeigt.
Speziell für Ärzte und interessierte Laien steht ab sofort die durch den Bundesverband Polio e. V. herausgegebene Broschüre “Orientierungshilfe zur Diagnostik und Therapie
bei Patienten mit Poliofolgen und Post-Polio-Syndrom” kostenlos zum Download bereit.
Die Broschüre ist selbstverständlich auch für Betroffene interessant, die, wie wir inzwischen alle wissen zumindest in den allermeisten Fällen weder Ärzte noch Laien sind.
Die Broschüre besteht aus 88 Seiten und ist deshalb zum Ausdruck sicher nur in Ausnahmefällen geeignet. Allerdings kann man sie bequem als PDF auf den Rechner runterladen und abspeichern.
Nicht nur zum selber lesen, sondern auch und also zum weiterreichen an Ärzte, Therapeuten und…:
Orientierungshilfe zur Diagnostik und Therapie
bei Patienten mit Poliofolgen und Post-Polio-Syndrom
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