
Ratzeburg - Gehbehinderte im Rollstuhl brauchen auf Badefreuden nicht mehr zu verzichten.
Wie’s funktioniert demonstrierte Brigitte Gesche von der Polio-Selbsthilfe, die sich vom Kreistagsabgeordneten Michael Schröder (Linke) ins Wasser schieben ließ und einige abkühlende Schwimmrunden genoss.
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Forumstreffen 2010 vom 03. - 06. Juni
Für mich waren es wieder ein paar wundervolle Tage mit viel Lachen, Frohsinn und Heiterkeit .
Frau Sonne strahlte mit uns um die Wette und manchmal tat sie schon des Guten zu viel. Bei den Ausflügen wurde wieder die Leistungsfähigkeit
von Fußgängern und Rollis getestet. Maxi freute sich wie ein Schneekönig, dass man bei ihrem Rollstuhl endlich den Fehler gefundenhatte und sie mithalten konnte. Ihr Jubel kam leider etwas zu früh, denn nun kündigte ihr Ladegerät ihr den Dienst auf. Natürlich wurde alles so geregelt, dass auch ihre Batterie jeden Tag voll geladen war. Es wäre aber sehr verwunderlich gewesen, wenn bei Maxi in diesem Jahr alles glatt gegangen wäre.
Meine neue Beweglichkeit mit dem neuen Rollstuhl-Zuggerät Swisstrac bewährt sich, und erste abenteuerliche Fahrten sind erfolgreich absolviert!

Wie hatte ich mich dagegen gewehrt, ich, die bisher nie im Leben im Rollstuhl war, mich auf einen Rollstuhl einzulassen. Aber bereits mit dieser Erleichterung hatte sich mein Lebensraum vergrössert und meine Seelenfreude sich in einer Art und Weise wieder eingestellt, wie ich das nie erwartet hätte. Gemeinsam mit meinem Mann waren nun wieder Unternehmungen aller Art möglich, wir besuchen Museen, Ausstellungen, Einkaufszentren mit quadratkilometergrossen Parkplätzen, autofreie Veranstaltungen und vieles mehr. Und wenn wir nach Hause kommen, geht es mir immer noch gut!
Welchen Namen hat diese Krankheit wirklich? Viel habe ich recherchiert, viele Fragen gestellt. Nicht immer habe ich Antworten bekommen. Eine Poliomyelitis scheint mir wahrscheinlich. Nun gut, ich hab es ja überstanden, könnte man einwenden. Fünf schreckliche Wochen und ein Schwur, den ich bis heute gehalten habe: Nie wieder Krankenhaus. Ein Leben ohne Krankenhaus ist nicht das schlechteste. Ich habe nichts vermisst.
Jüngster Exportschlager des kongolesischen Bastard-Pops ist eine Truppe polio-gelähmter Musiker: Staff Benda Bilili.
Auf selbst gebastelten Gitarren und umfunktionierten Töpfen spielten sie bisher meist vor örtlichen Restaurants für ein bisschen Wechselgeld und verkauften nebenbei Waschpulver und Zigaretten. Nun ist ihr eigenwilliger, auch mal James Brown zitierender Rumba-Swing erstmals auf Platte gebannt worden. Kürzlich pilgerte Damon Albarn für eine Jamsession mit ihnen nach Kinshasa. Hier habe er, so der britische Rockstar, eine Improvisationslust angetroffen, die den westlichen Pop gründlich verjüngen könnte.
Vom ersten Eindruck noch völlig erschlagen, nehme ich zur Kenntnis, mehr langsam, ja bedächtig, dass ich zwar körperlich anwesend, mental aber längst nicht in der Lage bin, wirklich zu begreifen, was da mein Gemüt zur Explosion bringen will.
So, als wollte ich diesen Umstand nicht zur Kenntnis nehmen, versuche ich, diesen mich schier zermalmenden Eindruck aufzusaugen, mit beiden Händen festzuhalten, ja dafür Sorge zu tragen, dass er mir um alles in der Welt nicht mehr verloren geht, mir Süchtigem!
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Samstag, 08. August 2009
Die letzten beiden Tage hatten wir vergammelt, wie es besser nicht sein konnte. Spätes Frühstück am reichhaltigen Buffet, dann am Strand rumhängen, ein bisschen am Pool, dann wieder Strand, dann Mittagsschläfchen. Dazwischen Enrique, die schnellste Maus von Mexiko, der rasende Strandkellner, der immer erfrischende Drinks an den Liegestuhl brachte. Es war traumhaft. Abends dann noch an der Hotelbar rumgehangen, etliche Mojitos getrunken, bei Isabel, der schönen Señorita, dieser kleinen Maya-Prinzessin. An nichts denken, nur dem Moment nachgehen, kein Gestern, kein Morgen, nur die unendliche Leichtigkeit des Seins ertragen müssen.
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Donnerstag, 06.August 2009
Vier starke Männer waren nötig, um David unter der schweren Maschine zu befreien.
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Donnerstag, 06.August 2009
Die Fahrt mit dem Minibus zu den Höhlen dauerte doch länger, als ich gedacht hatte. Der Bus fuhr jetzt direkt durch den dichten Urwald. Im Grunde gab es hier in der Gegend nur Urwald, unser Hotel, das Meer und viel Bier. Aber irgendwie gab mir diese Kombination das beruhigende Gefühl, für Keinen auf dieser Welt erreichbar zu sein und einfach meine Sorgen hinter mir lassen zu können.
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Zur Empfehlung: Den folgenden Link anklicken, danach das ablaufende Video “Nach unten legen” (Nicht das Fenster schließen, dann spielt die Musik nicht, sondern das Minuszeichen anklicken!) dann läuft beides parallel: Text und Musik, quasi, um die Musik im Hintergrund laufen lassen, während man den Text liest. Wer sich davon abgelenkt fühlt den Link garnicht erst anklicken:
Dienstag, 04.August, 2009
Heute haben wir einen kleinen Ausflug gemacht, nach Chichén Itzá, einer alten Maya-Pyramide. Früh um 8:00 Uhr holte uns der Mini-Bus vom Hotel ab, sammelte unterwegs noch ein paar hübsche Mädels von einem anderen Hotel ein. Dass sie aus El Salvador kamen, war an ihrem Akzent unschwer zu erkennen. Sie studierten wohl in Mexiko-Stadt und machten hier jetzt offensichtlich ein paar Tage Urlaub.
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