Polio, besser bekannt als Kinderlähmung, ist eine Krankheit, die es heute zum Glück kaum noch gibt. Der Dortmunder Wilfried Koch war vor vielen Jahren davon betroffen, vor allem am rechten Unterschenkel. Heute – Jahrzehnte später – holt ihn die schreckliche Krankheit wieder ein. Postpoliosyndrom nennt sich das Ganze dann, oder kurz PPS. Die Folgekrankheit, bei der Patienten unter Muskelbeschwerden und Müdigkeit leiden ist unheilbar. Trotzdem – davon will sich Wilfried Koch nicht unterkriegen lassen. Janina Lackmann hat ihn besucht.
Faire Face
Diesen Satz hörte ich oft, als ich in der Reha-Klinik die Lebensgeschichten der anderen «Polios», wie wir «Betroffenen» genannt wurden, hörte. «Polios sind angenehme Patienten, die jammern nicht!» sagten die behandelnden Therapeuten. Stimmt. Da erkenne ich mich wieder.
Lange, sehr lange war ich nicht zur Kur, so ungefähr vor 17 Jahren zuletzt. Und noch nie in einer Rehabilitationsklinik. Weil ich immer «so viel zu tun» hatte und überhaupt: «einfach so» wegfahren?
Ehrlicherweise will ich zugeben, dass diese Gründe natürlich keine waren oder besser gesagt, nicht die wahren, sondern wahrscheinlich der Vorwand und das Vermeiden, mich bestimmten Themen zu stellen.
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Mit fortschreitendem Alter müssen die Polio-Erkrankten ihre Lebensart überprüfen.
Nachfolgend einige grundsätzliche Empfehlungen, welche wir bei älteren Polio-Erkrankten, Bewegungstherapeuten, Heilgymnastik-Ärzten sowie Spezialisten für die Polio-Spätfolgen gesammelt haben.
Das Gerät wird angepriesen als eine “für Patienten extrem angenehme und komplikationslose Alternative für viele Therapieansätze
im Bereich der nicht-invasiven Ventilation (NIV)”.
Bisher sei die nicht-invasive Ventilation (NIV) nur möglich mit einer Maske und den damit verbundenen Komplikationen, da hohe Luftflüsse über eine dünne Nasenbrille ohne Befeuchtung und Erwärmung von den Patienten nicht toleriert würden und negative Begleiterscheinungen aufgetreten seien.
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