Augenblicke im Leben eines Menschen Teil 1
Augenblicke im Leben eines Menschen Teil 2
Klein Klärus liegt im Bett, der Kopf ist heiß, die Glieder schmerzen und er bemüht sich, sich ohne Unterstützung der Hände im Bett aufzurichten. Dies konnte er ja bisher und nun, bei immer wieder erneuten erschreckenden Versuchen zuerst über Seitenlage, zuletzt Bauchlage mit Abstützen beider Hände, von Mal zu Mal immer weniger und schließlich geht es gar nicht mehr. Das Aufrichten aus eigener Kraft. Er ist völlig gelähmt.
Wir kennen die Situation: Die rechte Hand hält noch den Verschluss des Kühlschranks, während die Linke auf halbem Wege zuzugreifen innehält … „was wollte ich denn eigentlich herausnehmen?“ Kopfschüttelnd wird der Kühlschrank wieder geschlossen. Der Blick zurück zum Tisch macht es offenbar, Butter fehlt, also das Selbe noch einmal: Kühlschrank auf, Butter raus, Frühstücken. Oder man trifft Bekannte: „Guten Morgen, Frau … äh … “ weg ist der Name, anscheinend spurlos verschwunden, verschollen in den krausen Windungen des eigenen Hirns. Bei einer Dame, die man seit Jahrzehnten kennt.

Für alle, die den Beitrag “Der perfekte Partner - wie den richtigen finden?” nicht sehen konnten, hier noch mal der Link zur ARD-Mediathetk, wo man sich den Beitrag noch mal in aller Ruhe anschauen kann.
Sei noch der Hinweis erlaubt, dass das Angebot jeweils immer zeitlich auf sieben Tage begrenzt ist, sodass man das dann schon relativ kurzfristig nachholen muß.
Filmbeitrag “Der perfekte Partner - wie den richtigen finden?”

Ferdinand Schießl rechnete sich keine Chancen mehr auf dem Partner- markt aus. Durch eine Erkrankung an Kinderlähmung stark körperlich behindert, endeten seine Annäherungsversuche meist mit dem Satz: „Du bist ja ganz nett, aber…“. Doch dann lernte er in einem Internet-Chatroom Karin kennen und lieben. Er ist überzeugt: „Niemand ist perfekt und es sind allein die inneren Werte, die zählen.“

Ratzeburg - Gehbehinderte im Rollstuhl brauchen auf Badefreuden nicht mehr zu verzichten.
Wie’s funktioniert demonstrierte Brigitte Gesche von der Polio-Selbsthilfe, die sich vom Kreistagsabgeordneten Michael Schröder (Linke) ins Wasser schieben ließ und einige abkühlende Schwimmrunden genoss.
Er könnte an jeder Ecke lauern: Ob beim Einkaufen, in der Straßenbahn oder beim Konzert. Doch ganz so simpel wie früher ist heutzutage der Traumpartner scheinbar nicht mehr zu finden. Die Freizeit ist knapp, die Ansprüche hoch: Nicht umsonst boomt die Partnersuche mit dem Klick zum Glück per “Rasterfahndung” im Internet. Und immer neue Methoden beim Suchen und Finden der großen Liebe werden dem Markt der einsamen Herzen angeboten.
Ich beziehe mich auf den Artikel Polionauten mitten im Leben: Aachener Poliogruppe erneut auf “Katschhoffest” präsent (von Lothar Epe, Eika e. V.) .
Auf diesem Fest sind jede Menge Fotos entstanden, die ich, begleitet von Musik, zu einer Collage zusammengefasst habe.
Wer sich diese Collage anschauen will, kann das hier:
Impressionen vom Fest der Begegnungauf dem Katschhof in Aachen am 26. 06. 2010
Das Aachener “Katschoffest” findet seit ca. 30 Jahren jährlich in der historischen Kulisse der Aachener Altstadt auf dem über die Grenzen hinaus bekannten Katschhof statt.
Hier treffen sich die verschiedenen Behindertengruppierungen aus der Aachener Region und andere Organisationen, die mit der “Behindertenproblematik” wie auch immer befasst sind (z. B. der VDK, die Städteregion Aachen, das Versorgungsamt u. v. m), um dort gemeinsam ein Fest zu feiern.
Es sind gerade einmal 60 Meter. Diese Distanz schafft die an den Spätfolgen von Kinderlähmung leidende Seniorin, die sich nur mit einem Stock fortbewegen kann, ganz gut. Aber was wird in sechs Monaten sein, das fragen sie und viele andere Bürger sich besorgt. Zwei Mal pro Woche müsste Dostal dann mit dem Taxi zum Arzt fahren – und zum Einkaufen auch. Doch das kann sich die 75-Jährige nicht leisten. Sie wohnt – wie viele andere Bürger – schon seit Jahrzehnten in dem Quartier.
Meine neue Beweglichkeit mit dem neuen Rollstuhl-Zuggerät Swisstrac bewährt sich, und erste abenteuerliche Fahrten sind erfolgreich absolviert!

Wie hatte ich mich dagegen gewehrt, ich, die bisher nie im Leben im Rollstuhl war, mich auf einen Rollstuhl einzulassen. Aber bereits mit dieser Erleichterung hatte sich mein Lebensraum vergrössert und meine Seelenfreude sich in einer Art und Weise wieder eingestellt, wie ich das nie erwartet hätte. Gemeinsam mit meinem Mann waren nun wieder Unternehmungen aller Art möglich, wir besuchen Museen, Ausstellungen, Einkaufszentren mit quadratkilometergrossen Parkplätzen, autofreie Veranstaltungen und vieles mehr. Und wenn wir nach Hause kommen, geht es mir immer noch gut!
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