UNICEF-Botschafterin Mia Farrow begleitet eine großangelegte Polio-Impfaktion im Tschad. Die US-Schauspielerin, die in ihrer Jugend selbst an Kinderlähmung litt, hält sich deshalb eine Woche in dem zentralafrikanischen Land auf. Der Tschad wurde 2004 und 2006 von einer Polio-Epidemie heimgesucht. Seitdem gibt es immer wieder Fälle der Krankheit trotz einer Kampagne 2008, bei der mehr als 1,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren geimpft wurden.
Die Ärzte schoben ihre Beschwerden jahrelang auf das Alter. „Doch ich wusste, dass etwas nicht stimmt“, sagt Gudrun R. Mit 58 Jahren musste sie in den Vorruhestand gehen. Ihr Zustand verschlechtert sich seither schleichend. Heute weiß die Cottbuserin, dass sie am Post-Polio-Syndrom (PPS) leidet, den Nachwirkungen ihrer Erkrankung von vor 51 Jahren.
Dr. Rainer Brenke:
Chronische pijn bij het postpoliosyndroom
Afhankelijk van de persoonlijke opvoeding en algemene maatschappelijke conventies kan een specifiek soort pijn op verschillende manieren worden ervaren. In extreme situaties is er überhaupt geen sprake van voelbare pijn. Er zijn gevallen bekend van soldaten die tijdens een bestorming een been kwijtraakten en dit pas merkten toen zij vielen op het moment dat zij probeerden door te lopen. Als mensen zich depressief voelen of verdrietig zijn, kan dit ertoe leiden dat zelfs lichte pijnprikkels als ondraaglijk worden ervaren. Hypnose kan een mens ongevoelig maken voor pijn. Yogi’s kunnen zich met naalden en dergelijke doorboren zonder ook maar enige pijn te voelen. Tot slot kan worden opgemerkt dat het vegetatieve zenuwstelsel de ervaren pijn kan versterken of afzwakken.
Nahezu unglaublich, das es in unserer heute so hochzivilisierten Welt immer wieder zu Ausbrüchen, der im Volksmund als Kinderlähmung bekannten Krankheit kommt, und das obwohl diese in Europa bereits als ausgerottet gilt.
Warum eigentlich ? Gibt es doch Impfstoffe, die eine Ansteckung verhindern können. Diese sind in Ländern wie Afrika und Indien nach wie vor für viele Menschen nicht erschwinglich.
Zitat von der offiziellen Webseite von STAFF BENDA BILILI:” “We’re all handicapped people, ain’t we?” (Irgendwie sind wir doch alle behindert, oder etwa nicht?).
Ich denke das trifft es ziemlich genau!
Auch irgendwie, so ein bisschen im Umkehrschluß sind sogenannte Behinderte durchaus auch zu phänomenalen Leistungen fähig, wie man hier bei den Polionauten von STAFF BENDA BILILI sehr eindrucksvoll erfahren kann.
Wie auch immer:
Märkische Allgemeine
Seit seinem 14. Lebensjahr war der Ur-Berliner wie sein Vater als Buchdrucker tätig. Der Beruf erwies sich jedoch als zu schwer für den jungen Mann, dessen Gesundheit und Beweglichkeit nach einer Polio-Infektion (Kinderlähmung) beeinträchtigt war. Das bewahrte ihn später auch vorm Militärdienst. Georg Dufki lernte jedenfalls um und wurde Korrektor. Bis zu seinem 65. Lebensjahr war er in diesem Beruf tätig, zum Schluss beim „Spandauer Volksblatt“.
Das Post-Polio-Syndrom hat ihm die Muskeln schrumpfen lassen.
“Die Nervenbahnen wirken nicht mehr richtig zusammen.” Als zweijähriges Kind hatte er eine Kinderlähmung überstanden und sich normal entwickelt. Im Alter hat ihn die Krankheit eingeholt. “Nicht auf einen Schlag, nur jeden Tag ein bisschen mehr.” Vor zwei Jahren hat sie ihn in den Rollstuhl gezwungen.
Der heute 65-Jährige kennt Vorher und Nachher. Seit er auf den Rollstuhl angewiesen ist, stellt er fest, wie behindertenungerecht die argentinische Hauptstadt ist und auch die Gesellschaft.
Ein Schweizer Ehepaar, beide durch Kinderlähmung im Rollstuhl, haben sich zu ihrem 50. Geburtstag gegenseitig eine 3-monatige Urlaubsreise geschenkt und sich damit einen großen Traum erfüllt.
Bis zur Rente damit zu warten, war ihnen zu unsicher, da sie beide an PPS erkrankt sind und nicht wissen, wie rasch sich die Beeinträchtigungen weiterentwickeln und ob ihnen eine derartige Reise dann noch möglich sein wird.
Ein ganz wunderbarer Reisebericht, für den man sich etwas Zeit nehmen muss. Aber es lohnt sich!!!
Viel Freude beim Lesen:
Träume nicht Dein Leben - Lebe Deinen Traum!
Berliner Filmfestivals online
Es hat schon seine Vorteile, wenn einen der Ruhm erst in jener Phase erreicht, mit der man sich statistisch gesehen die meiste Zeit des Lebens herumschlagen muss: im Erwachsenenalter. So geschehen bei Ian Dury, dem als Vorsteher seiner Pub-Rock-Band The Blockheads erst mit Mitte 30 der Durchbruch gelang, dank solcher Tacheles redenden Singlehits, wie „Sex & Drugs & Rock’n’Roll“ und „Hit Me With Your Rhythm Stick“. Dury war – im wahrsten Sinne des Wortes – seit Kindesbeinen durch eine Polio-Infektion stark gehbehindert. (Er starb 2000, mit 57 Jahren an Krebs). Sein Leiden und seine nicht zuletzt daraus resultierenden Launen prägen auch „Sex & Drugs & Rock’n’Roll“, das Biopic über Durys Leben, das im Panorama der Berlinale gezeigt wurde. Wobei Regisseur Mat Whitecross im Interview den Begriff „Biopic“ strikt von sich weist. „Biopic klingt doch sehr nach einer allzu höflichen, platten Hochglanzproduktion. Damit wollten wir nichts zu tun haben“, sagt Whitecross, der schon als Co-Regisseur von Michael Winterbottoms „The Road to Guantanamo“ auf der Berlinale zu Gast war und sonst vor allem Musik-Videos für die eher gemütlichen Coldplay gemacht hatte. Letzterer Lebenslaufeintrag war es aber auch, der ihn an Bord des Ian Dury-Projekts brachte – zu seiner eigenen Überraschung, denn mit Ian Dury habe er bis dahin so gut wie nicht beschäftigt. „Aber dann habe ich mir einige seiner Auftritte aus den 70ern und 80ern auf Youtube angesehen und begriffen, wie einzigartig er war.“
Esslinger Zeitung online
Serkis : Es gibt vieles, was Ian Dury so außergewöhnlich gemacht hat. Er litt als Kind unter Polio, was seine Bewegungen sehr beeinflusst hat. Aber auch seine Art, die Songs vor-zutragen, war ganz anders als die der meisten anderen Sänger. Wir haben gar nicht erst versucht, Ian Dury sklavisch genau zu kopieren. Viel wichtiger war es uns, nachzuempfinden, weshalb er die Musik gemacht hat, die er gemacht hat. Er hatte eine unbändige Energie und er hat sich trotz der Folgen seiner Polio-Erkrankung in der Kinderzeit nie als Behinderter gefühlt. Natürlich musste ich gehen, wie er ging. Aber ich teile mit ihm auch diese unbändige Energie, die ihn immer wieder angetrieben hat.
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