Mein Freund Jochen R. war magenkrank und erbrach die stinkende, steife Pampe in seinen Blechteller. Schwester J. füllte ihm mit Gewalt das Erbrochene in den zwangsgeöffneten Mund ein.
Es gab kein Spielzeug, keine Bücher, keine Abwechslung. Einige fuhren mit ihren Rollstühlen und Laufrädern umher. Wer einen Bindfaden ergattert hatte, konnte mit Freunden Fingerfadenspiele entwickeln.
STURZ IN DIE VERGANGENHEIT
Ein Zeitungsartikel über das Schicksal behinderter Kinder im „Johanna-Helenen-Heim“, den mein langjähriger Freund Ernst Börstler mir 2006 zugeschickt hatte, weckte längst vergessene, nein, verdrängte Ereignisse in mir. Im Sturzflug wurde ich in die Vergangenheit katapultiert. Auch ich war einst Schüler in diesem Heim der Orthopädischen Anstalten Volmarstein.
Ein persönlicher Erfahrungsbericht über einen Kuraufenthalt in der neurologisch-orthopädischen Reha-Einrichtung Asklepios Klinik in Schaufling bei Deggendorf (erschienen in den Polio-Nachrichten, Ausgabe 02/2001).
ERKENNTNIS
Als ich im Sommer vergangenen Jahres nach einem ruhigen Familienurlaub in Kroatien fast genauso ermüdet und erschöpft meine Arbeit wieder aufnahm (ich bin selbständiger Gitarren-bauer), wusste ich, dass es höchste Zeit für eine Kur war.
In meinem damaligen Zustand empfand ich das Leben durch die andauernde Überlastung nur noch als Zumutung. Den ganzen Artikel lesen »
Wiener Zeitung.at
Der Bildungsexperte Sir Ken Robinson hält Kreativität für zumindest so wichtig wie jeden anderen Lehrstoff
von Christa Karas
Sir Ken Robinson lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Los Angeles und arbeitet als Senior Advisor des Paul Getty Trust. Geboren in Liverpool, wuchs er als eines von sieben Kindern in eine Arbeiterfamilie auf. Mit vier Jahren erkrankte er an Polio. Seine Eltern, betont er heute, ermutigten ihn, sich niemals über seine Behinderung zu definieren.
Welt online
11. Mai 2009, Von Uwe Schmitt
Über 60 Jahre lang hat die Amerikanerin Martha Mason in einer sogenannten eisernen Lunge verbracht – jetzt ist sie gestorben. Als Elfjährige wurde sie an den 400 Kilogramm schweren Apparat angeschlossen. Für ihren Körper gab es kein Entkommen. Doch ihren Geist konnte sie befreien.
In Lattimore (North Carolina) wird Martha Mason am Mittwoch zu Grabe getragen. Ganz Lattimore wird kommen, erst zur Trauerfeier in die Baptistenkirche und dann zur Beisetzung neben ihren Eltern und ihrem Bruder in Pleasant Ridge. Vielleicht kommen Würdenträger von weit her. Martha war ein Märchen. Weil sie den leichtfertig Gesunden, die nicht feiern, dass sie gehen können, Mut gab. Und sie beschämte, weil sie sie den aufrechten Gang lehrte und Lachen über das Leben.
Auteur : Peter Brauer, docteur en médecine.
Le 21 juin 2002, l’Organisation mondiale de la Santé a déclaré que la polio (la poliomyélite) en Europe appartient au passé. Son élimination est sans doute le résultat positif d’une campagne mondiale de vaccination.
Wie wir wissen, ist im Leben nicht alles nur schwarz und weiss.
Wir kennen das: Du beantragst als (Früh-)Rentner eine Reha-Kur und bekommst erstmal eine Ablehnung.
Beliebte Begründung hierfür: Die ambulanten Möglichkeiten sind nicht ausgeschöpft! Den ganzen Artikel lesen »
Wer den Polionauten und Weltklasse-Saxophonistenn Klaus Kreuzeder einmal in Aktion sehen möchte und ausserdem ggf. unter Zeitdruck “leidet”, ohne also dabei eines seiner Konterte besuchen zu müssen, was natürlich jederzeit die bessere Wahl sein dürfte, da ein solches musikalisches “Echterlebnis” natürlich nicht zu toppen ist, dem könnte das folgende Video gefallen.
Insofern möchte ich durchaus zu einem Konzertbesuch animieren!
Kleiner Tipp am Rande, was die “persönliche Umgebung” betrifft: Unbedingt ein paar Kerzen anzünden oder Licht ausschalten und mit dem “Lighter wedeln” (sieht ja vielleicht keiner…).
Letzte Kommentare