Buchbesprechung von Lothar Epe
(EIKA e. V., Polio-Forum)
Wolfgang ist mein Freund. Gemeinsam schreiten wir durchs Leben, bestehen ein Abenteuer nach dem anderen, eines atemberaubender als das andere.
Wolfgang nimmt mich mit auf den Weg durch sein Polioleben, weil das auch mein Leben ist.
Wir hatten beide Kinderlähmung und schlagen uns heute mit dem Post-Polio-Syndrom herum. Den ganzen Artikel lesen »
“Gegen Ende August waren alle Kraftreserven restlos aufgebraucht, und ich schleppte mich mühsam von Tag zu Tag. Meine Familie und alle Freunde rieten mir: Geh noch mal nach Sri Lanka!”
Illertalbote
von MARIANNE SCHNEIDER-LANGER
Einblick in “entfesseltes Leben”: 55-jähriger Wainer schreibt in Autobiographie über seine Kinderlähmung
Mit acht Jahren hat die Kinderlähmung Helmut Gotschy Fesseln angelegt, die er später ignorierte. Ein “entfesseltes Leben” ist daraus geworden, das der 55-jährige Wainer in “Papaya mit Rosinen” beschreibt.
Tom House wurde in Greenock, Schottland am 22. April 1944 geboren. Er wuchs in Schottland und England auf. Mit sechs Jahren bekam er Kinderlähmung (Polio) und litt viele Jahre unter den Folgen. Trotz spastischen Lähmungen, hatte er sich das Ziel gesetzt - so zu werden wie die anderen und durchging jahrelang einen schmerzhaften Prozess. Seine Geschichte, Jimmy McCall, ist die seine, nur einige Namen und Ortschaften sind geändert worden.
Tagebucheinträge der 46jährigen Esther, die unter dem Post-Polio-Syndrom leidet.
Der folgende Ausschnitt zeigt zunächst, wie es vielen von uns geht, auch nach meiner ganz persönlichen Erfahrung:
Für mich hat das Bett mehr Funktionen als für die meisten Nichtbehinderten. Ich kann tagsüber nicht mal schnell aufstehen oder mich gemütlich auf den Sessel fläzen. Im Bett liegend fühle ich mich wohl. Nichts drückt mich. Meine schweren Beine liegen und entspannen sich.
Erzähle ich anderen Leuten, dass ich sonntags morgens gerne lange im Bett liege, so halten sie mich für die größte Langschläferin unter der Sonne. Aber ich schlafe nicht, wie gesagt, ich fühle mich wohl im Bett. Ich lese, ich frühstücke, ich sehe fern. Ich genieße die Zeit…
1a-Krankenversicherung Für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gilt der Anspruch, mit Hilfsmitteln versorgt zu werden, die im entsprechenden Einzelfall eine Behinderung kompensieren können. Das gilt nur dann, wenn das entsprechende Hilfsmittel kein ganz normaler, alltäglicher Gebrauchsgegenstand für jedermann ist.
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