Frankfurter Rundschau-FR-online
Storck wurde als Kind auf Betreiben ihrer Eltern in der Frankfurter Psychiatrie festgehalten und trotz vorheriger Kinderlähmung mit Psychopharmaka behandelt. Als Erwachsene folgte eine Odyssee durch Kliniken in Wiesbaden, Bremen und Gießen. Heute leidet sie unter dem Postpolio-Syndrom und sitzt im Rollstuhl.
Erdinger Anzeiger
Forstern – Heinrich Pritschet wird für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der Bürgermedaille ausgezeichnet.
Mit zwei Jahren erkrankte er an Polio. Seither ist er gehbehindert. Das hat Heinrich Pritschet nie daran gehindert, viele Vereine in seiner Heimatgemeinde in Bewegung zu halten. Seit Jahrzehnten ist der 65-jährige gebürtige Allgäuer eine treibende Kraft im blühenden Vereinsleben von Forstern.
Radio China International
Ein Mensch, der an Kinderlähmung leidet, scheint nicht allzu große Aussichten auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen zu haben, eher noch trauen wir ihm einen Auftritt bei den Paralympics zu. Die Geschichte zeigt allerdings, dass einige Olympioniken entweder schwere Krankheiten überwunden haben oder sogar trotz schwerer Erkrankungen sehr erfolgreich an den Spielen teilgenommen haben. Noch wenige Jahre zuvor hätte ihnen vermutlich keiner eine Chance eingeräumt.
Der Tag be- gann, so wie ein Tag be- ginnt, an dem man schon beim Auf- wachen daran erinnert wird, dass man die Schlüssel verloren hat. Über Nacht hatte ich noch mal genügend Zeit über das ganze Ausmaß und die Folgen meiner Nachlässigkeit nachzudenken.
Der Tag begann locker, ohne Pro- bleme und änder- te sich heute nach- mittag um 180 Grad: ich fuhr in die Stadt, um das besagte Buch abzuholen: Kafkas Affe stampft den Blues, setzte mich an der Bushaltestele noch ein bisschen auf die Bank, las etwas im Buch, fand es schon auf den ersten Seiten sehr gut und amüsant, stieg in den Bus, stieg nach 4 Stationen wieder aus, und gerade als ich ausgestiegen war und der Bus wieder abfuhr, bemerkte ich: meine Schlüssel waren weg!!
Wenn man sich vor- nimmt, in ein Tage- buch zu schrei- ben, passiert ja immer das gleiche Phänomen: Jeder denkt: Mann, in meinem Leben passiert so viel, das muss ich unbedingt mal aufschreiben. Und wenn man sich dann hinsetzt und überlegt: Ach, was ist denn heute so passiert, da fällt einem auf, dass eigentlich fast nie was besonders passiert. Es ist ein echtes Phänomen. Nur im Rückblick erscheint uns unser Leben dann wieder so angefüllt mit Ereignissen, dass man glaubt, damit ganze Bände zu füllen.
Karnevalsmontag, lange geschlafen, da ja unterrichtsfrei –jippiii ( 9:00), Frühstück für Sohnemann gemacht, mit Sonntags/Montags -Frühstückseiern - leider mal wieder etwas zu hart (aber besser als zu weich - die mag nämlich keiner von uns – würg, wenn das Eiweiß noch so glibberig ist) und dann einfach so rumgegammelt.
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